Was ist Brinellhärte?
Die Brinellhärte zeigt die Härte des Holzes an.
Sie wird gemessen, indem eine Stahlkugel 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt wird. Anhand der gemessenen Eindrucktiefe wird dann der Brinellwert ermittelt. Grundsätzlich gilt, je weicher das Holz, desto tiefer der Eindruck und niedriger der Brinellwert.
Man unterscheidet zwischen:
Weichhölzer = 1 - 3 Brinell
Harthölzer = 3 - 6 Brinell
Was ist Quell- und Schwinden
Das Quell- und Schwindverhalten bedeutet, wie stark das Holz auf die Veränderung der Luftfeuchtigkeit reagiert, und sich ausdehnt oder schrumpft. Der Idealwert, liegt bei 55% Luftfeuchtigkeit. Bei diesem Wert gibt es fast keine Veränderung. Messen können sie diesen Wert mit einem Hygrometer. Wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, nimmt das Holz die Feuchtigkeit auf und quillt. In der Heizperiode haben wir ein sehr trockenes Raumklima, was bedeutet, dass das Holz schrumpft und Fugen entstehen. Diesen Prozess können Sie mit einem Schwamm vergleichen. Die Fugenbildung hängt vom Holz, Stabgröße und Fertig- oder Massivparkett ab.
Hier ein paar Richtwerte:
5 - 8 % = niedrig. Das bedeutet kaum Fugenbildung
8 - 10% = mittel. Kleine bis Mittlere Fugen (ca. 1,5 mm) die sich zum Teil wieder schließen
10 - 12% = hoch. Größere Fugen, die sich meistens gering schließen.