Die Deckschicht, oder auch Nutzschicht genannt, besteht aus massivem Holz und sorgt für die Optik des Bodens. Die Deckschicht wird auf die Trägerschicht verleimt, diese besteht meist aus Fichte- oder Sperrholz. Einige Hersteller verwenden auch Hartholz oder Hartfaserplatten.
Durch die Verleimung von Deckschicht mit einer oder mehreren Trägerschichten wird das typische Quell- und Schwindverhalten um die Hälfte reduziert. Das Holz bekommt somit weniger oder kleinere Fugen als ein vergleichbares Massivholz.
Auch aus ökologischer Sicht ist die Verwendung von mehrschichtigem Parkett sinnvoll, da der Einsatz von edlen Holzarten dadurch geschont wird. Fertigparkett hat die beste Ökobilanz aller Fußböden.
Das Fertigparkett kann erst bei einer Nutzschichtstärke von mindestens 2mm renoviert werden. In der Regel erhält man bei einem 2-Schicht Produkt eine Stärke von 4 mm, hiermit kann der Boden ca. 2-3mal abgeschliffen werden. Bei einem 3-Schicht-Produkt sind es ca. 3,6 mm. Furnierholzböden oder Echtholzböden haben keine ausreichende Nutzschicht und dürfen sich deshalb nicht Parkett nennen.